Höhenprofil Etappe 05
5. Etappe - Satellitenansicht der tatsächlich gefahrenen Strecke
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Auch der fünfte Tag begann mit einer angenehmen gleichmäßigen Teerauffahrt bei strahlendem Sonnenschein und in beeindruckender Kulisse.
 
Auffahrt zum Colle Esischie
Auffahrt zum Colle Esischie
Auffahrt zum Colle Esischie
Auffahrt zum Colle Esischie
Auffahrt zum Colle Esischie
Zur Erklärung: "Resi" ist bei uns allen mittlerweile zum Synonym für Abschleppseil geworden. Die "Ur-Resi" war der Ersatzschlauch, den  Sandra kurzentschlossen vor drei Jahren bei der TAC zweckentfremdet hatte, als sie sah, daß ein anderes Frauenteam auf diese Art und  Weise Zeit gut machte.
Sandra und Frank 2 waren vorgefahren.

Plötzlich stand sie lächelnd am Straßenrand und fragte mich, ob ich denn meine Resi  griffbereit hätte, eine kleine Extra-Krafttrainingseinheit würde ihr jetzt guttun.
Ich hatte meine Resi natürlich griffbereit, und schon fuhren wir mit deutlich erhöhtem Tempo weiter.

Plötzlich kam Peggy übermütig von hinten angeschossen:
Mein damaliger TAC-Partner Alex hatte diesen Schlauch am abend scherzhaft "Resi" getauft und der Name ist geblieben.
Als sie dann auch noch mitgezogen hat, flogen wir nur so den Berg hinauf :-)
Brotzeitpause
Auffahrt zum Colle Esischie
Almen unterhalb des Colle Esischie
Almen unterhalb des Colle Esischie
Nach kurzer Brotzeitpause ging's über wunderschöne Almwiesen mit gaaanz vielen dieser hübschen weißen Kühe (also, ich finde sie hübsch!) gemächlich bergan Richtung Colle Esischie (2366m).
Kurz unterhalb der Paßhöhe zogen dann wieder, genau wie gestern, urplötzlich Wolken auf und innerhalb von zwanzig Minuten wurde aus strahlend Blau prasselnder Regen.
Nebel und Wolken ziehen auf
Es beginnt zu regnen
Kurz vor dem Colle dei Morti
Marco-Pantani-Denkmal
Marco-Pantani-Denkmal
Diesmal half aber auch der sehnsüchtigste Blick auf das unter uns liegende, schmale ins Tal führende Teerband nichts: "Das ist das  falsche Tal, heute müssen wir wirklich weiter!".
 
Also, Regenklamotten anziehen und wieder auf's Rad.
Nach kurzer Querung kamen wir am Colle dei Morti beim Marco Pantani-Denkmal vorbei, wo natürlich  erstmal Foto-Shooting angesagt war.

Da zuckte der erste Blitz und man möchte gar nicht glauben, wie schnell Peggy und Sandra bei ihren Rädern waren...
Mit einem Affenzahn  ging's weiter über offenes Gelände in der wagen Hoffnung, daß wahlweise das Gewitter an uns vorbeiziehen möge oder daß wir schnell  über den nächsten Paß ins Tal kämen.
Kurz hinter dem Colle dei Morti
Kurz hinter dem Colle dei Morti
Gewitter-Asyl
Gewitter-Asyl
Gewitter-Asyl
Gewitter-Asyl
Gewitter-Asyl
Gewitter-Asyl
Nun, bis zur Abfahrt ins Tal bzw. dem Rifugio Gardena, dem nächsten auf der Karte eingezeichneten Unterstand, waren es noch 15 km  und das Gewitter zog natürlich nicht an uns vorbei sondern kam geradewegs auf uns zu.

Da taucht am Horizont ein Wohnwagen auf. Sandra sieht ihn und gibt in ihrer Not Vollgas. Beim Wohnwagen reißt sie die Zeltplane auf, stürmt hinein und ruft dem ziemlich verdutzt dreinblickenden italienischen Päärchen: "siamo otto" (wir sind acht) entgegen.
Die tragen das Ganze mit erstaunlicher Gelassenheit: draußen zucken die Blitze, drinnen bekommen wir frische Pasta, Wein und selbstgebrannten Grappa  serviert...

Eine so spontane und herzliche Gastfreundschaft, das kann einem wahrscheinlich nur in Italien passieren !!!

Ein ausdrückliches dickes DANKE nochmals an dieser Stelle !!  Vielleicht habt Ihr uns sogar das Leben gerettet, in jedem Fall aber den Tag !!
Gewitter-Asyl
Vom Colle dei Morti zum Colle Gardetta
Vom Colle dei Morti zum Colle Gardetta
Vom Colle dei Morti zum Colle Gardetta
Kurz vor dem Rifugio Gardetta
Mit wohlgefülltem Bauch und leichten Beinen nutzten wir dann die nächste, leider nur kurze Regenpause, um etwas Strecke zu machen...
...mit zahlreichen Stopps: die Ausblicke, die sich einem hier bieten, sind einfach zu überwältigend...
Colle Gardetta mit Rifugio Gardetta im Hintergrund
Colle Gardetta
Kurz vor dem Rifugio Gardetta entdeckte Frank dann tatsächlich ein Murmeltier direkt neben dem Weg... und wir konnten es Peggy noch nicht einmal zeigen, da sie schon vorausgefahren war - aber ein Photo haben wir wenigstens gemacht:
Murmeltier
Colle Gardetta
Nach dem Colle Gardetta (links mit Blick zurück auf das Rifugio Gardetta) erwartete uns noch eine letzte lange Querung bei strömendem Regen, dann hörte der spontan auf und es ging ins Tal...
Nach dem Colle Gardetta
Nach dem Colle Gardetta
Abfahrt nach Sambuco
Abfahrt nach Sambuco
Abfahrt nach Sambuco
...zunächst noch steil und verblockt, bald aber über sanfte Wiesen mit wieder viiieeelen von diesen hübschen weißen Kühen.
Osteria della Pace, Sambuco
Abendessen
Weiter unten wurde es dann nochmals steiler, blieb aber größtenteils fahrbar und schließlich mündeten wir an einem kleinen Gehöft wieder auf die Teerstraße, die wir mit kurzem Fluß-Bikewaschstopp Richtung Sambuco zu unserem nächsten Posto Tappa rollten.
Osteria della Pace, Sambuco
Das Posto Tappa Albergo della Pace ist angebunden an die Osteria della Pace, was bedeutet, daß man, so man rechtzeitig reserviert, auch ein "echtes" Hotelzimmer mit feiner Bettwäsche haben kann.

Der Juniorchef ist selbst begeisterter Mountainbiker und hat zahlreiche Touren rund um Sambuco ausgearbeitet, dokumentiert und sogar ins Deutsche übersetzen lassen, die er einem auf Anfrage gerne zeigt.
Osteria della Pace
Via Umterto I, 32
12010 Sambuco
Tel: +39.0171.96550

http://www.albergodellapace.com
Posto Tappa Osteria della Pace, Sambuco
5. Etappe - Kartenansicht der eigentlich geplanten Strecke
Hier der Track der fünften Etappe:

        WestalpenX_05_VernettiColEsischieRifGardettaSambuco.gpx

Unmittelbar ansehen und auch in viele andere Formate exportieren könnt Ihr ihn unter:

        http://www.gpsies.com/map.do?fileId=dfpxpurjpypjmfmf
Den Gesamttrack findet Ihr auf der Etappenübersichtsseite.
für die Karte in voller Auflösung hier klicken
5. Etappe - Topographische Karte